KW Masjet/Iran

Problemstellung:
Eine von vier neuen 240 MW Francisturbinen hatte nach der Inbetriebnahme eine zu hohe Schwingung. Die erlaubte relative Wellenschwingung an der Turbinenwelle ist bei dieser Leistung 0,250 mm. Tatsächlich wurde am Online-Monitoring System eine Schwingung von 0,310 mm (Gesamtschwingweg p-p) gemessen.
Es wurde eine Unwucht der Francisturbine vermutet.

Projektablauf:
Ing. Gansch konnte sich mit seinem Wuchtanalysator in das installierte Monitoringsystem „einloggen" – d.h. die bereits installierten Schwingaufnehmer gaben für den mobilen Wuchtanalysator die gewünschten Messsignale.
Als erstes wurde die Schwingungen im Referenzzustand (Unwuchtamplitude = 206 my) aufgenommen, danach wurde an einer vorkalkulierten Position Test-Wuchtgewichte (95 kg auf Pos. 70°) angebracht. Dieses Gewicht hat bereits zu einer Verringerung der Unwuchtschwingung um 30% geführt.
Anhand dieser Änderung kalkuliert der Wuchtanalysator das tatsächliche Auswuchtgewicht. Weitere 169 kg auf der Pos. 111° (aufgeteilt auf 85 kg / 90° und 95 kg / 130° - siehe Foto) waren notwendig, um die Unwuchtschwingung auf eine sehr niedrige Amplitude von 92 my zu bringen

Fazit:
Dipl. Ing. Schneider von der Fa. VOITH war sehr erfreut, dass durch diese Wuchtung vor Ort die Unwuchtschwingung drastisch verringert und somit auch die Summenschwingung um 62% reduziert werden konnte.

Auftraggeber:
VOITH Siemens Hydro

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